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Gut motorisiert zu Wasser und nun auch an Land

Veröffentlicht: 29.03.2025
Autor: Jan Heykamp

DLRG Ortsgruppe Wesel e.V. nimmt im Rahmen eines Modellprojektes Einsatzmotorad in Betrieb

Die DLRG ist bekannt dafür, zu Wasser gut und mitunter auch gut motorisiert unterwegs zu sein. Nun gehen die Wasserretter der Ortsgruppe Wesel einen Schritt weiter und sorgen auch an Land für flexible Einsatzmöglichkeiten. So hat das Team im Rahmen eines einzigartigen Modellprojektes ein eigenes Einsatzmotorrad angeschafft mit dem Ziel, auch an Land Rettungseinsätze besser und effizienter gestalten zu können – als Einziges im Kreis Wesel und eines von nur dreien deutschlandweit bei der DLRG! Nun konnte das Motorrad, Modell Triumph Tiger Baujahr 2011, im Beisein von Schirmherr André Nitsche (CDU-Bürgermeisterkandidat in Wesel) in den Dienst genommen werden.

Der Beginn des „Modellprojektes Motorrad“ reicht dabei bis ins Jahr 2021 zurück. Damals war die DLRG Wesel beim Katastropheneinsatz während der Jahrhundertflut im Ahrtal eingesetzt. Hier zeigten sich schnell die Grenzen der Weseler Wasserretter an Land: „Ein ganzer Zug mit Booten, Anhängern und Zugfahrzeugen ist leider wenig wendig, wenn auf einmal die Straße überflutet wird. Hier hätten wir mit einem Motorrad vorab die Lage sondieren und damit den Einsatz optimiert gestalten können“, beschreibt Stefan Scholten, stellv. Leiter Kradstaffel und Mitinitiator des „Modellprojekts Motorrad“, die Initialzündung für die neue Anschaffung. Schnell waren weitere Mögliche, auch lokale Einsatzszenarien gefunden, sodass feststand: Ein Einsatzmotorrad wäre eine sinnvolle Erweiterung des Weseler DLRG-Fuhrparks – zumal nach Rücksprache mit anderen Institutionen des Katastrophenschutzes im Kreis Wesel hier auch weitere Einsatzgebiete über die DLRG-Einsätze hinaus infrage kommen. „Wir als DLRG denken hier also nicht nur an wassergebundene Aufgaben, sondern auch an beispielsweise Erkundungen bei Waldbränden, bei weitreichenden Stromausfällen oder als Lotse für ortsunkundige Einsatzkräfte bei Großschadenslagen“, erläutert Stefan Scholten weitere Einsatzmöglichkeiten.

Finanziert wird das neue Vehikel durch Mitgliedsbeiträge, Fördermittel und zu einem großen Anteil von Sponsoren, die das Weseler DLRG-Team mit großem Engagement und Eigeninitiative für das Projekt gewinnen konnte. Dazu gehören Mitglieder des örtlichen Einzelhandels genauso wie verschiedene Firmen und andere Interessenten. „Wir danken unseren Unterstützern, ohne die die Umsetzung dieser besonderen Idee niemals möglich gewesen wäre“, so Stefan Scholten weiter, der auch stolz ist, einen so namhaften Schirmherren für die Sache begeistern zu können. André Nitsche zeigte sich sofort begeistert von der Idee und ist von den Einsatzmöglichkeiten überzeugt: „Bei einem Projekt, welches das Rettungswesen lokal und mit Perspektive weiterentwickelt und gleichzeitig auch das Ehrenamt stärkt, stand für mich als passionierter Feuerwehrmann eine Unterstützung außer Frage“, so Nitsche bei der „Indienststellung“ des Motorrades.

Abgerundet wird das Projekt durch den Kauf eines Anhängers, damit das Motorrad auch auf weiteren Strecken mitgenommen werden kann. „Tatsächlich haben wir bereits Anfragen aus benachbarten Kreisen erhalten und sind im Gespräch mit dem DLRG-Landesverband Nordrhein, ob eine Unterstützung bei Einsätzen dort möglich ist“, erläutert Stefan Scholten mit einem ersten Blick in die Zukunft. Know-how und Mobilität zu Wasser und auf der Straße im Kreis Wesel sind also schon jetzt landesweit gefragt. Bei Interesse freut sich die DLRG Ortgruppe Wesel e.V. über eine Kontaktaufnahme am besten per E-Mail unter krad@dlrg.wesel.de.

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