Einsatztagebuch

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Einsatz Hochwassereinsatz (Do 02.06.2016)
Hochwassereinsatz Issel

Einsatzart:Hochwassereinsatz
Einsatztyp:KatS-Einsatz
Einsatztag:02.06.2016 - 03.06.2016
Alarmierung:Alarmierung durch Leitstelle
am 02.06.2016 um 17:25 Uhr.
Einsatzkräfte eingetroffen um 18:00 Uhr
Einsatzende:03.06.2016 um 02:00 Uhr
Einsatzort:Hamminkeln Issel
Einsatzauftrag:Die Wasserretter erhielten Aufträge wie Erkundungsfahrten und Lagebeurteilung, so wie die aktive Unterstützung bei der Deichverteidigung bis in die Nacht hinein.
Einsatzgrund:Die langanhaltende Schlechtwetterlage mit viel Starkregen hat die Pegel aller Flüsse in Nordrhein Westfalen stark ansteigen lassen. Kleinere Flüsse erreichen bis zu den vierfachen Pegelstand und die Oberkanten der kleinen Deiche sind erreicht. An einigen Stellen wurde der Deich über- und durchspült und drohte zu brechen.
Eingesetzte Kräfte
  • 1 Gruppenführer
  • 1 Truppführer
  • 2 Bootsführer
  • 8 Helfer KatS
  • 3 Strömungsretter
0/2/13/15

Kurzbericht:

Gestern Nachmittag wurde ein Bootstrupp der DLRG im Kreis Wesel zur Katastrophenlage in Hamminkeln an der Issel alarmiert. Zuvor haben sich drei Bootstrupps gemeinsam aus den OGs Dinslaken, Voerde und Wesel zusammengefunden und so ohne Voralarm in eine "Vorbereitschaft" versetzt. Dies ermöglichte eine bessere Zusammenarbeit mit dem Krisenstab und schnelle Ausrückezeiten.
Das neue, erst kürzlich in Dienst gestellte MTF der OG Dinslaken konnte sich direkt im Einsatz bewähren. So wurde ein "erweiterter Bootstrupp" mit 9 Einsatzkräften und einem Hochwasserboot entsendet. Neben der klassischen Besatzung des Bootstrupps könnten so noch vier Strömungsretter samt dem umfangreichen Material (Schutzausrüstung,...) zum Bereitstellungsraum in Hamminkeln ausrücken. Neben fünf Dinslakener Kräften bestand der Trupp auch aus je zwei Voerder und Weseler Kameraden.
Weiterhin standen bis zu drei weitere Bootstrupps in Dinslaken, Voerde und Wesel in Bereitschaft.
Die Einsatzlage war insgesamt ruhig und trotz starker Regenfälle am Nachmittag bis zum Abend sanken die Pegel. Die Wasserretter erhielten Aufträge wie Erkundungsfahrten und Lagebeurteilung, so wie die aktive Unterstützung bei der Deichverteidigung bis in die Nacht hinein.
Um 02:00 Uhr in der Nacht wurde der Trupp durch einen der Bereitschaftstrupps abgelöst. Dieser zweite Trupp wurde aufgrund der Entspannung der Lage nicht mehr eingesetzt und konnte um 03:00 Uhr wieder abrücken. Über das Wochenende hinweg werden weitere Unwetter erwartet, daher bleibt die allgemeine Bereitschaft der Trupps bestehen.